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Referenzen

Vier Mandate, vier Arbeitsweisen

Führung im Vollmandat, prüfende Instanz auf Auftraggeberseite, Aufbau eines Prozesses und Aufbau einer Organisation. Die Bandbreite reicht vom Klinikverbund im KRITIS-Umfeld bis zum inhabergeführten Ingenieurbüro.

Kunden nenne ich nicht namentlich. Die genannten Zahlen, Zeiträume und Ergebnisse sind belegbar und lassen sich im Gespräch im Einzelnen nachvollziehen.

Klinikverbund im KRITIS-Umfeld · Vollmandat

ISMS nach fünf Monaten, NIS2-Programm in Linienverantwortung

Ausgangslage

Ein Klinikverbund mit rund 1.200 Anwendern, etwa 200 Servern und zwei Standorten stand vor den Anforderungen aus NIS2, ohne über ein Managementsystem für Informationssicherheit zu verfügen. Parallel liefen die Telematikinfrastruktur, eine anstehende Digitalisierungsstrategie und die IT-Planung für einen Krankenhausneubau.

Vorgehen

Ich übernahm die Rolle als Leiter Digitalisierung und IT mit direkter Berichtslinie an die Geschäftsführung, also nicht beratend von außen, sondern in eigener Linienverantwortung. Das NIS2-Umsetzungsprogramm und der Aufbau des ISMS nach ISO 27001 liefen als Gesamtprojekt gemeinsam mit den übrigen Vorhaben.

Ergebnis

Das ISMS stand nach fünf Monaten und wurde danach fortlaufend weiterentwickelt, denn ein Managementsystem lebt von der laufenden Pflege. Alle Projekte habe ich abgeschlossen und übergeben. Die Tätigkeit wurde mit einer uneingeschränkten Empfehlung bewertet.

Leitung in Linienverantwortung · 25 Monate · 1.200 Anwender, 2 Standorte, rund 200 Server

Universitätsklinikum · Lieferantenprüfung und Freigabe

Externe Anwendung für über 400 Techniker geprüft und freigegeben

Ausgangslage

Ein Universitätsklinikum wollte eine mobile Anwendung eines externen Dienstleisters für die Inventarisierung der Medizintechnik einsetzen. Die Lösung greift auf Bestandsdaten des Hauses zu und bindet externe Katalogdaten an. Betroffen waren über 400 Techniker an vier Standorten. Vor der Freigabe war zu klären, ob Dienstleister und Lösung den eigenen Anforderungen standhalten.

Vorgehen

Ich prüfte die Leistungen des Dienstleisters entlang von vier Achsen: Compliance, Governance, Cybersicherheit und Integration in das bestehende ISMS des Klinikums. Bewertet wurden dabei nicht nur die Anwendung selbst, sondern auch die Prozesse des Anbieters und die Schnittstellen zu den Bestandssystemen. Aus der Prüfung gingen zwei begleitende Vorhaben zur Berechtigungsverwaltung und zur Datensicherheit hervor, die ich ebenfalls verantwortete. Die Schulung der Anwender gehörte zum Auftrag.

Ergebnis

Die Prüfung führte zur Freigabe für den Betrieb. Die Lösung ging für über 400 Techniker an vier Standorten in den Einsatz, ohne dass das Klinikum seine Anforderungen an Informationssicherheit und Nachweisführung aufgeben musste.

Sicherheit in der Lieferkette gehört zu den Maßnahmenbereichen nach § 30 BSIG und damit zu den Pflichten, die NIS2 unmittelbar auslöst. Wer Dienstleister einbindet, muss deren Sicherheitsniveau bewerten und die Bewertung belegen können.

Prüfung, Freigabe und Begleitung auf Auftraggeberseite · 6 Monate · über 400 Anwender an 4 Standorten

Facility-Management-Gesellschaft eines Universitätsklinikums · Risikomanagement

Durchgängiger Risikoprozess für eine Organisation mit über 3.000 Mitarbeitern

Ausgangslage

Die Gesellschaft verantwortet Betriebstechnik und technische Dienste eines Universitätsklinikums und beschäftigt über 3.000 Mitarbeiter. Risiken wurden bis dahin anlassbezogen behandelt, ohne durchgängigen Prozess und ohne regelmäßige Berichterstattung an die Geschäftsführung.

Vorgehen

Ich baute den Risikomanagementprozess vollständig auf, von der Erfassung und Bewertung der schützenswerten Werte über die Risikobewertung und die Festlegung der Akzeptanzkriterien bis zur Risikobehandlung. Dazu kamen die laufende Überwachung und ein festes Berichtsformat für die Geschäftsführung.

Ergebnis

Ein wiederholbarer Prozess, der die Anforderungen aus ISO 27001 an das Risikomanagement erfüllt. Weil er Einzelbewertungen und Doppelarbeit ersetzt, sank zugleich der Aufwand für die Risikobearbeitung. Die Geschäftsführung erhält seither eine belastbare Entscheidungsgrundlage statt einmalig abgearbeiteter Listen.

Aufbau und Einführung · 12 Monate · über 3.000 Mitarbeiter

Ingenieurbüro im Mittelstand · Governance-Aufbau

Sicherheitsorganisation mit Rollen, Regeln und Berichtsweg

Ausgangslage

Ein mittelständisches Ingenieurbüro betrieb eine über Jahre gewachsene IT. Verantwortlichkeiten für Informationssicherheit waren nicht benannt, verbindliche Regelungen fehlten und die Leitung hatte keinen Überblick über den eigenen Sicherheitsstand.

Vorgehen

Wir erarbeiteten zunächst Sicherheitsstrategie und Governance-Konzept, daraus folgten das Governance-Framework mit den zugehörigen Richtlinien sowie die Definition der Rollen und ihrer Befugnisse. Die Verankerung auf Leitungsebene war Teil des Auftrags, ebenso ein Satz Kennzahlen mit einem festen Berichtsformat.

Ergebnis

Eine Sicherheitsorganisation mit benannten Rollen, verabschiedeten Richtlinien und einem regelmäßigen Bericht an die Geschäftsführung. Weil Zuständigkeiten und Nachweispflichten erstmals festgelegt waren, verringerten sich die Compliance-Risiken. Damit war zugleich die Grundlage geschaffen, auf der sich ein ISMS oder eine Zertifizierung ohne Neuanfang aufsetzen lässt.

Konzeption und Einführung · 3 Monate

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